Diese Trendsportart wird grundsätzlich in verschiedene Laufstile im Wasser unterteilt. Zum einen in das Laufen im brusthohem Wasser MIT Bodenkontakt, welches auch als Shallow Water Running bezeichnet wird – und in das Laufen in tiefem Wasser OHNE Bodenkontakt, auch bekannt als Suspended Deep Water Running. Oftmals wird bei angebotenen Kursen vom Suspended Deep Water Running ausgegangen.
Bereits in den siebziger Jahren wurde das heutige Aquajogging ins Leben gerufen und seitdem ständig weiterentwickelt. Geburtshelfer war der US-Marine-Leichathletiktrainer G.McWaters. Auch die Entwicklung der aus Neopren gefertigten Weste geht auf Waters Konto. Diese ermöglichte erstmals ein Aquatraining im Wasser, ohne dabei den Rand des Beckens zum Halt zu nutzen.
Heute werden eher die wesentlich angenehmer zu tragenden Auftriebsgürtel verwendet. Seit Anfang der neunziger Jahre werden diese um Bauch oder Rumpf getragenen Gürtel beim Aquatraining genutzt.
Dieser gesundheitsorientierte Sport, welcher von Menschen aller Altersklassen betrieben werden kann, hat viele gesundheitsfördernde Funktionen und Auswirkungen: Zum einen wird die Atemmuskulatur geschult und trainiert, zum anderen regt das Aquatraining die gesamte Stoffwechselprozedur des Körpers an, außerdem wird auch eine Entlastung der Stütz- und Gelenkmuskulatur gefördert und bei regelmäßigen Trainingseinheiten ist ein Gewichtsverlust für viele Menschen ein positiver Nebeneffekt.
Auch zu Rehabilitationszwecken eignet sich das Aquajogging hervorragend, sowohl bei Personen mit Rücken- oder Kniebeschwerden, als auch für Koronarpatienten.
Auch für Menschen die sich gerne den typischen Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen widmen, bietet das Training des Aquajogging eine gesunde und gelenkschonende Alternative. Durch die Tragfähigkeit des Wassers, werden auf schonende Art und Weise die Muskulatur gefordert und die Gelenke verschont.